Clemens Christian Pötzsch: The Soul of Things

Foto: Sandra Ludewig

Es liegt ein gewisser Zauber in der Art, wie dieser Pianist und Komponist Brücken baut: Zwischen Klassik und Unterhaltung. Und zwischen der Elbphilharmonie Hamburg, dem Zehntstadel Leipheim, dem Ambient Festival in Köln und dem angesagten „Horns Erben“ in Leipzig. Denn an so unterschiedlichen Orten gibt Clemens Christian Pötzsch seine Klavierabende. Und die sind eine Entdeckung: Das Klavierspiel des 1985 geborenen Dresdners erschafft farbenfrohe, vielschichtige, verspielte und doch ausdrucksstarke bildliche Atmosphären. Sein letztes Album wurde fünfmal für den OPUS KLASSIK nominiert. In Leipheim stellt er sein neues Album, „The Soul of Things“ vor. Es ist während der Pandemie entstanden und setzt Alltagsgegenständen aus Pötzsch‘ Haushalt akustische Denkmäler. So erzählt sein Klavier von einem geliebten Füller, einer schönen, aber nicht mehr verlässlich tickenden Uhr oder von einem nutzlos gewordenen Radioempfänger. „The Soul of Things“ wurde schon in den ersten drei Monaten nach Erscheinen fast vier Millionen Mal gestreamt.

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