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Hör- und Schaubühne: Das Schokoladenschiff oder Sankt Nikolaus in Not

Schokoladenschiff
© Zehntstadel

Bei seiner Reise auf die Erde merkt der Nikolaus, begleitet von Knecht Ruprecht, dass er nicht genug Weihnachtsgeschenke dabei hat. Die kleine Cäcilie, die sich nichts sehnlicher wünscht als das prächtige Schokoladenschiff aus Trinchen Mutsers Süßwarenladen, würde dabei leer ausgehen. Da die Himmelsboten selbst kein Geld haben, begeben sie sich auf eine Art Sponsorensuche...
Das Kinderbuch „Sankt Nikolaus in Not“ des flämischen Autors Felix Timmermans erschien erstmals 1924. So erzählt auch Suzan Smadi in ihrer Bühnenversion von einer Zeit, in der noch mit Goldmark bezahlt und mit Holz geheizt wurde. Dabei schlüpft sie selbst in die Rollen der unterschiedlichen Akteure – ob es nun der gütige Nikolaus ist, der Cäcilie so gern helfen möchte, der pfiffige Knecht Ruprecht, der an einem Mondstrahl vom Himmel herunterklettert, um in der Stadt unerkannt Geschenke für die Kinder einzukaufen, der zottelmähnige Dichter, der vor lauter Hunger an seinen langen Haaren kaut, der ewig-müde Turmwächter, der sich selbst Lieder vorsingt, um nicht einzuschlafen, oder die Ladenbesitzerin Trinchen, die ihr Schokoladenschiff nur gegen blanke Golddukaten herausrücken will.
In ihrer Inszenierung setzt Suzan Smadi auf einen lebendigen Dialog mit den Kindern, die sie mit ihrer wandlungsfähigen Stimme von Anfang an in den Bann zieht.

VVK und Tageskasse: 5 €, keine Ermäßigung / Reihenbestuhlung und Matten für Kinder / Kasse ab 14.15 Uhr, Einlass ab 14.45 Uhr
Kleiner Tipp für alle Kinder, die lieber auf Stühlen als auf Matten sitzen: Einfach einen Sitzerhöher aus dem Auto oder ein Kissen mitbringen!

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