top

Leipheimer Barock-Ensemble: 56. Stunde der Kammermusik

Leipheimer Barockensemble
© Veranstalter

Den Auftakt des Konzertabends bildet die Händel-Arie „Das zitternde Glänzen der spielenden Wellen“ – eine Komposition, die aus der 1729 veröffentlichten Sammlung „Neun deutsche Arien“ stammt. Für die Interpretation konnte die Sopranistin Iris Lutzmann gewonnen werden. Das Hauptwerk an diesem Abend ist zweifellos das Concerto grosso in d-moll für zwei Soloviolinen und Orchester von Antonio Vivaldi, das J. S. Bach für Orgel bearbeitet hat. Die beiden führenden Instrumente des populären Stücks spielen Heidrun Krech-Hemminger und Nina Steck.
Mit der Kanarienvogel-Kantate zeigt sich der Komponist Georg Philipp Telemann von seiner humorvollen Seite: In acht Sätzen behandelt er – nicht ohne Augenzwinkern – das Ableben seines Haustieres. Der Augsburger Tenor Thomas Bertossi singt hier das Solo und leitet damit zugleich in den zweiten, lockeren Programmteil über. In Anlehnung an die Faschingszeit erklingen Klassik-Schlager wie der „Entertainer“ von Scott Joplin und der berühmte „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauß (Vater).

Zurück