Programm als PDF

zehntstadel_39.pdf (4,9 MiB)

Heyoka Theater: Flugschneider

Constanze Lindner
Foto: Thomas Greulich

Die Geschichte des Albrecht Ludwig Berblinger, der mit seinem selbstgebauten Flugapparat vor der versammelten Ulmer Stadtgesellschaft in die Donau plumpste, kennt wohl jeder. Das Heyoka Theater hat den populären Stoff in ein poetisches Theaterstück verwandelt. Es verurteilt den visionären Schneider nicht, sondern ehrt ihn und macht Mut, selbst kreativ zu sein. Mut, den eigenen Weg zu gehen, seinen Träumen zu folgen und sich Freiräume für eigene Ideen zuzugestehen. Heyoka arbeitet inklusiv: Profis, Laiendarsteller und Menschen mit Behinderungen oder psychischen Krankheiten spielen gemeinsam Theater. Dabei stehen Akzeptanz und gegenseitiger Respekt im Vordergrund, aber ebenso die Freude am gemeinsamen (Schau)-Spiel – und das überträgt sich aufs Publikum.

Für die ganze Familie / VK und AK 14 €, Kinder und SchülerInnen 7 € / Reihenbestuhlung / Abendkasse 16:00, Einlass 16:30.

Christian Springer: Viel los! 35 Jahre Kabarett

Christian Springer
Foto: Sina-Maria Schweikle

Auf vieles muss man bei Christian Springer gefasst sein, aber das gibt es bei ihm nicht: Samthandschuhe und das sprachliche Florett im Mund. Christian Springers Kabarettprogramme sind klar und deutlich. Und die bayerische Politik gibt mehr Stoff, als ein Kabarettistenleben bearbeiten kann. Sieben Ministerpräsidenten hat er überlebt, auf den berühmtesten zwei Eier geworfen – und nicht getroffen. Dafür treffen seine Pointen! Christian Springer hat 10 Jahre Starkbieranstich in Landshut, den Münchner Nockherberg, 15 Jahre Fonsi und sieben Jahre BR-Schlachthof im Gepäck. Seit Schulzeiten ist er auf der Kabarettbühne zuhause. Ein Vollblutkabarettist, dem wenig heilig ist und der mit großer Freude hinter die Kulissen schaut. Satire für das Oberstübchen, das ist sein Bühnenmotto. Christian Springer hat sie immer im Visier: die Hirnlosen im Land. Denn sie vermehren sich schneller als ein Virus. Sein Gegenmittel ist der Humor. Es wirkt! Und macht Mut.

VK Kat. I 21 €, Kat. II 19 €, AK Kat. I 23 €, Kat. II 21 € / Reihenbestuhlung / Abendkasse 19:00, Einlass 19:30

 

Butterbrezel-Jazz im Schlosshof mit dem Knudsen Fessele Streit Trio

BBJ
Foto: Jürgen Palmer

Die Open-Air-Saison beginnt mit einem Butterbrezel-Jazz! Wie immer findet der Frühschoppen am ersten Sonntag des Monats von Juni bis September statt, am allerliebsten draußen im Schlosshof, nur, wenn das Wetter uns reinzwingt, im Bürgersaal. Für Musik sorgt diesmal das Knudsen Fessele Streit Trio. Sängerin Lea Knudsen, Pianist Joe Fessele und Saxophonist, Flötist und Sänger Norbert Streit spielen eine spannende, gekonnt arrangierte Mischung aus Jazz-, Latin- und Soul-Musik.

Eintritt 12 € (inklusive einer Tasse Kaffee und einer Butterbrezel) / Ermäßigte Tickets nur für SchülerInnen / StudentInnen 6 € / Kinder bis 6 Jahren erhalten freien Eintritt (ohne Verzehrgutschein) / Einlass und Tageskasse ab 10:00 Uhr/ Vorverkauf nur nach Indoor-Kapazität (bei schönem Wetter gibt es evtl. noch Restkarten an der Tageskasse)

 

Im Schlosshof - Michael Altinger: Lichtblick

Michael Altinger
Foto: Martina Bogdahn

Wir haben nur diese eine Welt. Und sie heisst Strunzenöd. Seit zwei Kabarettprogrammen versucht Michael Altinger, diese Welt zu retten. Mit „Lichtblick“, dem letzten Teil seiner
Trilogie, kommt es endlich zum finalen Showdown. Und es wird ein Happy-End geben. Aber für wen?

Doch hoffentlich für die Guten. Denn das sind wir. Schließlich sind wir für ein Tempolimit, weil wir freiwillig keine 130 auf der Autobahn fahren würden. Wir sind für einen Urlaub mit dem Wohnmobil, weil das weniger Emissionen erzeugt, als ein Privatjet. Und unsere Kinder haben wir so erzogen, dass sie die Politiker dazu zwingen werden, für uns das Wetter zu retten. Denn sonst gäbe es nichts mehr, worüber man sich noch konfliktfrei unterhalten könnte. In einer Zeit, in der alte Freunde neue Meinungen haben.

Altinger ist der Lichtblick, der dieser Welt noch Mal eine Chance gibt. Denn es geht um alles. Es geht um Strunzenöd. Und er ist gut munitioniert, mit Worten, Willen und Wurstsalat.
Und gemeinsam mit seinem Gitarristen Andreas Rother entwickelt er auch den richtigen Sound, den eine große Endzeitschlacht verlangt.

Open Air im Schlosshof

Reihenbestuhlung mit freier Platzwahl / VK 21 €, AK 23 / Abendkasse und Einlass ab 19:00 / bei schlechter Witterung im Bürgersaal, Info dazu ab 17:00 auf der Homepage

 

top